Preiswürdig

Das Pflegeheim St. Hildegard (Pöttmes) wird als erstes Altenheim von der ”PallCert Europe“ und dem Bayerischen Hospiz- und Palliativverband e.V. (BHPV) wegen der Betreuung Sterbender ausgezeichnet.

Was wünscht sich ein Sterbender, Artikel in der Augsburger Allgemeinen vom 19.1.2015.

Praxisbeispiele aus NRW

Die Landesregierung NRW hat die Broschüre ”Hospizkultur und Palliativversorgung in Pflegeeinrichtungen in Nordrhein-Westfalen. Umsetzungsmöglichkeiten für die Praxis“ herausgebracht.

Sie steht zum Download zur Verfügung

https://broschueren.nordrheinwestfalendirekt.de/broschuerenservice/mgepa/hospizkultur-und-palliativversorgung-in-pflegeeinrichtungen-in-nordrhein-westfalen/1775

und kann auch auf Papier bestellt werden (Veröffentlichungsnummer 144).

Projektförderung in NRW

„Gemeinsam auf dem Weg – Hospizkultur und Palliativversorgung in Pflegeeinrichtungen“ ist die Überschrift zu Fördermaßnahmen in NRW. ”Träger von Pflegeeinrichtungen und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die bisher noch nicht gezielt mit ambulanten Hospiz- und Palliativteams zusammenarbeiten, erhalten konkrete Hilfestellung, wie sie den gesetzlichen Anspruch ihrer Bewohnerinnen und Bewohner auf eine medizinisch-pflegerische Versorgung in der letzten Lebensphase wirkungsvoll umsetzen können. Im Landeshaushalt für 2015 sind rund eine halbe Million Euro (498.000 Euro)“ für solche Maßnahmen zusätzlich eingeplant worden.

Pressemitteilung

Vortrag von Johann-Christoph Student

Beim Evangelischen Johanneswerk hat Johann-Christoph Student den Vortrag: „Sterbebegleitung im Pflegeheim Können Konzepte der Hospizarbeit im Pflegeheim umgesetzt werden?“
Download des Vortrags als pdf-Datei (leider ohne Jahresangabe).

Tod zweiter Klasse

Die Redaktion der WDR-TV Sendung Monitor zeigte einen Beitrag (30.01.2014) unter dem Titel: Tod zweiter Klasse: Sterben im Pflegeheim. Isabel Schayani, Andreas Maus, Frank Konopatzki, Markus Zeidler weisen darauf hin, dass die Ressourcen der Spezialisierten ambulanten Palliativversorgung Menschen, die in Altenheimen leben, nicht zur Verfügung steht.
Hier ist ein Script zur Sendung als pdf-Datei

Aus einem Altenheim

Das Münchner Altenheim St. Michael stellt seine „Leitlinien zur Sterbebegleitung“ als Download zur Verfügung.

Umfrage

Transmit LogoUnter der Überschrift Sterben in stationären Pflegeeinrichtungen lädt das Team um den Gießener Professor Wolfgang George zur Teilnahme an einer Befragung ein. Es sollen verlässliche Daten zum Thema gesammelt werden, die dann die Grundlage für Pläne und Forderungen zur Verbesserung der Situation sein können.

www.sterbestudie.de

DGP und DHPV fordern adäquate Hospiz- und Palliativversorgung

Mit dem Grundsatzpapier „Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen im hohen Lebensalter in Pflegeeinrichtungen“ gehen Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) und Deutscher Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) an die Öffentlichkeit.
„Rund 2.4 Millionen Menschen sind in Deutschland pflegebedürftig, im Jahr 2030 werden es schätzungsweise 3.5 Millionen sein. Eine zunehmende Anzahl alter Menschen lebt am Ende des Lebens in einer von derzeit rund 11 600 stationären Pflegeeinrichtungen und stirbt auch dort. Aufgrund dieser Entwicklung haben DHPV und DGP eine ‚radikal bewohnerorientierte‘ Stellungnahme entwickelt mit dem Ziel, konkrete Anforderungen an die Pflegeheime zu benennen.
DGP und DHPV fordern, dass die Begleitung, Pflege und Behandlung sterbender Menschen und ihrer Angehörigen als eine der wichtigsten Säulen der Arbeit von Pflegeeinrichtungen anerkannt werden und im Sinne von Hospizkultur und Palliativkompetenz in die grundlegende Philosophie der Einrichtungen integriert wird. ‚Um dies zu erreichen, müssen Strategien und Rahmenbedin-gungen entwickelt werden, um die personellen und finanziellen Voraussetzungen in den Heimen zu schaffen‘, so Meike Schwermann (DGP), Sprecherin der gemeinsamen Arbeitgruppe der Verbände. Gerda Graf (DHPV), ebenfalls Sprecherin, ergänzte: ‚Wir müssen die Pflegeheime bei der Umsetzung unterstützen, indem wir dafür Sorge tragen, dass sie in die vernetzte Versorgung ster-bender und schwerstkranker Menschen eingebunden werden'“.

Der alte Mensch im Mittelpunkt – Wie wird dieser Wunsch zur Wirklichkeit im Pflegeheim? Pressemitteilung vom 27.8.2012

Mitarbeitende schulen

KdA und Robert Bosch Stiftung haben die Entwicklung des Curriculums Palliative Praxis möglich gemacht. Es zielt darauf Angestellte in Altenheimen weiter zu bilden … auch wenn sie keine Berufsausbildung haben. Das KdA hat jetzt „10 Gründe“ für solche Schulungen veröffentlicht:
1) Einrichtung werden dabei unterstützt Pflege weniger „funktional“ und mehr „ganzheitlich“ zu organisieren.
2) Teilnehmenden wird eine andere Sicht auf Alltagssituationen vermittelt. „Sie lernen die Perspektiven anderer Beteiligter am Pflege- bzw. Trauerprozess kennen. Die Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen (z.B. Haus- und Fachärzten) und Personen (z.B. pflegenden Angehörigen, Freunden und Bekannten) wird verbessert.“
3) Der Anteil von Bewohnerinnen und Bewohnern, die zum Sterben in Krankenhäuser eingewiesen werden, wird verringert

6) Der innerbetriebliche Wissenstransfer wird unterstützt und die Rolle der Palliative Care Fachkräfte in den Einrichtungen wird gestärkt.
7) Die Arbeitszufriedenheit und Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird erhöht.

Den vollständigen Text und viele weitere Informationen finden Sie im Newsletter Palliative Praxis (Juli 2012, pdf-Datei)

Nicht Selbstverständlich

„Regionale Untersuchungen zeigen, dass derzeit rund 30% der Menschen in einer Pflegeeinrichtung sterben. Diese Zahl wird mit Blick auf die demographische Entwicklung weiter zunehmen.“
„‚Eine hospizliche Haltung und eine gute Palliativkompetenz gehören noch immer nicht zum Selbstverständnis jeder Pflegeeinrichtung. Nur so aber können alle Bewohnerinnen und Bewohner bis zum Lebensende würdevoll begleitet werden. Wir werden uns weiterhin mit unserem Wissen und unseren Möglichkeiten mit allem Nachdruck dafür einsetzen‘, so Dr. Birgit Weihrauch, Vorstandsvorsitzende des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbands“ in einer Presseerklärung am 25.4.2012

Quelle: Deutscher Hospiz- und PalliativVerband zum 3. Pflege-Qualitätsbericht: Hospizhaltung und Palliativkompetenz müssen in Pflegeeinrichtungen selbstverständlich werden